Infos zum Höfats SPIN 900 Tischfeuer

Höfats aus dem Allgäu hat sich mit ausgezeichnetem Outdoor-Design einen Namen gemacht – und mit dem SPIN eines der bekanntesten Tischfeuer überhaupt geschaffen. Das Prinzip: Ein Glaszylinder aus Borosilikatglas sitzt auf einem Edelstahlfuß und versetzt die Bioethanol-Flamme durch den Kamineffekt in Rotation. Die tanzende Feuersäule ist der Grund, warum das SPIN auf so vielen Terrassen- und Esstischen steht. Der SPIN 900 ist die aktuelle Generation für flüssiges Bio-Ethanol: Statt des offenen Gelbehälters der ersten SPIN-Modelle kommt hier der patentierte Bio-Burner mit Eco-Ring und Löschdeckel zum Einsatz.
Anders als die Wand- und Standkamine in unserem Ethanol-Kamin-Vergleich ist das SPIN 900 kein Raumkamin, sondern ein kompaktes Tischfeuer: montiert 40,5 cm hoch, 2,6 kg leicht und damit frei beweglich zwischen Wohnzimmer, Balkon und Garten. Wer eine größere Flamme möchte, greift zum baugleichen SPIN 1200 mit 54 cm Höhe und mehr Füllvolumen – beide Größen werden über dasselbe Angebot verkauft.
Höfats SPIN 900: Das Wichtigste auf einen Blick
Der Fuß besteht aus Edelstahl (erhältlich in Silber, Grau, Gold und Schwarz), der Zylinder aus hitzebeständigem Borosilikatglas. In den Fuß wird der Bio-Burner eingesetzt: ein geschlossener Brenner für rund 0,2 Liter flüssiges Bio-Ethanol, dessen Eco-Ring die Flammengröße reguliert und die Brenndauer um bis zu 50 Prozent streckt. Gelöscht wird sicher mit dem mitgelieferten Löschdeckel. Eine Füllung brennt laut Hersteller 80 bis 120 Minuten, mit Eco-Ring entsprechend länger – Praxisberichte bestätigen über zwei Stunden. Die Wärmeleistung von bis zu 1.100 Watt (SPIN 1200: bis 2.000 Watt) macht das Tischfeuer zur Lichtquelle mit angenehmem Nebeneffekt, nicht zur Heizung.
Sicherheit: DIN EN 16647 und die Brennstoff-Frage
Das SPIN 900 ist nach DIN EN 16647 zertifiziert – der europäischen Norm für dekorative Ethanol-Feuerstellen – und vom Hersteller ausdrücklich für den Innenbereich zugelassen. Die deutsche DIN 4734-1, nach der einige Wandkamine in unserem Vergleich geprüft sind, trägt es dagegen nicht; die EN-Norm deckt für ein Tischfeuer dieser Größe die relevanten Punkte ab.
Wichtig ist die Brennstoff-Regel des Herstellers: Der SPIN 900 (wie auch 1200 und 1500) darf ausschließlich mit flüssigem Bio-Ethanol betrieben werden, die älteren SPIN classic 90 und 120 ausschließlich mit Brenngel. Wer das verwechselt, riskiert Rußbildung am Glaszylinder und im schlimmsten Fall ein Sicherheitsproblem – die mit Abstand häufigste Fehlbedienung bei diesem Gerät. Nachgefüllt wird grundsätzlich nur bei kaltem, entnommenem Brenner.
Höfats SPIN 900: Vorteile und Nachteile
Die Vorteile des SPIN 900 in der Übersicht:
- einzigartige rotierende Flamme durch Kamineffekt
- nach DIN EN 16647 zertifiziert, für innen zugelassen
- Löschdeckel und regulierender Eco-Ring serienmäßig
- leicht und mobil, in zwei Größen und vier Farben
- per Zubehör zu Windlicht, Gartenfackel oder Hängefeuer erweiterbar
Dem stehen einige Punkte gegenüber, die du kennen solltest:
- kleine Füllmenge – fürs stundenlange Dauerfeuer musst du nachfüllen
- draußen windempfindlich
- Glaszylinder ist naturgemäß empfindlich, Ersatz kostet extra
- falscher Brennstoff führt schnell zu Ruß am Glas
Für wen eignet sich das SPIN 900?
Nach unserer Einschätzung ist das SPIN 900 die richtige Wahl, wenn du echtes Feuer als Deko-Objekt auf dem Tisch willst – drinnen wie draußen – und dafür kein Loch in die Wand bohren möchtest. Als Ersatz für einen Wandkamin mit großem Flammenbild taugt es nicht; dafür findest du in unserem Vergleich der Ethanol-Kamine passendere Modelle. Wer zwischen den Größen schwankt: Der SPIN 1200 bietet die längere Brenndauer und mehr Präsenz auf großen Tischen, der SPIN 900 ist das handlichere Allround-Format. Antworten auf allgemeine Fragen zu Brennstoff und Betrieb findest du außerdem in unseren FAQ.